Die Gesundheit unserer Nasen {#emotions_dlg.doctor} :

Der Whippet ist ein gesunder, widerstandsfähiger Vertreter seiner Rasse, ohne nennenswerte Erbkrankheiten. Bei guter Ernährung, ausreichend Auslauf, artgerechter Haltung und der Einhaltung der üblichen Vorsorgeimpfungen beim Tierarzt, erreicht der Whippet ein Durchschnittsalter von 13 - 15 Jahren, der älteste wurde 22 Jahre !

Am häufigsten zieht sich der Whippet mit seiner schnellen Rennerei, Verletzungen wie : Stauchungen, Zerrungen, Pfotenverletzung sowie Hautverletzungen, wenn er zu dicht an dornigen Sträuchern oder Zäunen mit scharfen Kanten läuft und dabei hängen bleibt.

Augenmerk sollte man den Zähnen schenken um das Entstehen von Zahnstein zu vermeiden. Regelmäßige Zahnreinigung sind hier vom Vorteil. Auch Kauartikel und Knochen helfen die Zähne gesund zu halten. 

Außerdem ist die Krallenpflege ein Muss, diese müssen regelmäßig gekürzt werden um Verkrümmungen der Zehen zu vermeiden, welche dem Hund Schmerzen bereiten würden. Der Zeitraum des kürzen's sollte immer im gleichen Abstand sein, ca. alle 10 - 14 Tage. Es ist sehr vorsichtig dabei vorzugehen um die Blutgefäße die durch die Krallen verlaufen nicht zu verletzen, bei weißen Krallen sind diese sehr gut sichtbar, bei schwarzen Krallen ist es sinnvoll die Pfote vor ein Licht zu halten. Spezielle Krallenzangen und Scheren gibt es im Fachhandel. Diese Prozedur mögen die meisten Whippet‘s überhaupt nicht, deshalb sollte man seinen Welpen unbedingt vom ersten Tag daran gewöhnen und ihm danach mit einem tollen Leckerli belohnen.

Gelegentlich sollte man sich auch der Ohrenpflege widmen, einfach mit einem Wattestäbchen und vielleicht noch einer Ohrenpflegelotion die Ohrmuschel vorsichtig reinigen.

 

Die Fellpflege des Whippets ist sehr einfach. Ein Gummistriegel oder Lederlappen reichen aus für sein kurzes Fell. Gebadet wird nur wenn er wirklich richtig schmutzig ist. Allgemein kann man auch hier sagen das eine gesunde und ausgewogene Ernährung, viel frische Luft und genug Bewegung Voraussetzung für einen vitalen, aktiven und gesunden Whippet sind. Da sein Fell keine Unterwolle besitzt, sollte man ihm im Winter unbedingt einen Mantel gönnen. 

Was die Ernährung betrifft, ist der Whippet nicht sehr wählerisch und ein kleiner Allesfresser, man sollte nur hochwertiges Premiumfutter verwenden, welches seinem Körperbau und seinem Energiebedarf gerecht wird. Bei Trockenfutter ist darauf zu achten, dass immer genug frisches Wasser bereit steht. Füttert man viel Frischfleisch, sollte man die Qualität und Herkunft prüfen.

 

Der Tierarzt : Vorsorge & Impfungen :

Für die Entwurmungen und Impfungen eines Welpen, sowie die jährliche Wiederholung bestimmter Impfungen sollte man pro Jahr 75,- bis 150,- Euro einplanen. Durch die Schutzimpfung veranlasst, bildet der Körper Abwehrstoffe gegen Infektionskrankheiten aus. So wie bei den Menschen sind auch bei Hunden ein paar Impfungen absolut notwendig. Einige wichtige sind :

Tollwut                   
Hepatitis
Parvovirose
Staupe
Leptospirose



Ihr Tierarzt berät sie ausführlich über die Notwendigkeit, Wirkung, Zeitpunkt und Wiederholungsabstände der einzelnen Impfungen. 

 

Ein wichtiger Punkt dem man beim Windhund im Falle einer Krankheit und damit eventuell anfallenden Operation beachten muss, ist die NARKOSE : Windhunde haben weniger Fettgewebe und nehmen daher den Wirkstoff der Narkose viel schneller im Blut auf als andere Hunde. Deshalb ist es besonders wichtig einen Tierarzt, der keine Erfahrung mit Windhunden hat, vor der Narkose darauf hinzuweisen. Beruhigungsmittel und auch Narkosewirkstoff sollte geringer dosiert werden und die Reaktion des Hundes während der Verabreichung sowie den Verlauf der OP gut beobachten.

 

Die Tierarztkosten können stark variieren: Tierärzte rechnen in unterschiedlichen Preissätzen ab, die Differenzen zwischen den einzelnen Abrechnungsvarianten unterschiedlich sein. Unerwartete Verletzungen und Erkrankungen können erhebliche Tierarztkosten verursachen und sollten von vornherein einkalkuliert werden. Es gibt auch sogenannte OP Versicherungen für Hunde, mehr unter Versicherungen. Die Wahl des Tierarztes ist ein wichtiger Aspekt und ist eine Entscheidung für das ganze Hundeleben. Deshalb sollte  sie schon vor dem Kauf eines Welpen feststehen. Es gibt Tierärzte die auf bestimmte Rassen und Erkrankungen spezialisiert sind, bedenken Sie das ein Windhund eine ganz andere Anatomie als andere Hunde besitzt und auch bei eventuell nötig werdender Operationen gerade in punkto Narkose eine fachlich kompetente Betreuung bedarf. Die Wahl des richtigen Tierarztes ist eine Vertrauensfrage, schließlich möchten sie bestimmt nicht ständig wechseln müssen, ideal ist es wenn der Tierarzt ihren Hund vom Welpen an begleitet, so kennt er die Geschichte jedes einzelnen Tieres und kann sich bestens darauf einstellen.

Um es dem Tierarzt und ihrem Hund bei einer Untersuchung leichter zu machen, sind leichte Übungen zu Hause schon von Kindesbeinen an zu empfehlen. Dazu stellen Sie ihren Welpen / Hund auf einen Tisch und spielen Doktor. Fassen sie ihm ins Maul, schauen sie seine Zähne, Ohren, Augen an, tasten sie seinen Körper ab und versuchen sie das gleiche in liegender Position auf dem Tisch.

KRANKHEIT.....URSACHE.....SYMPTOME....WAS TUN ?
IM ZWEIFELSFALL IMMER ZUERST DEN TIERARZT AUFSUCHEN !


Staupe : Virusinfektion, ansteckend, Fieber, Erbrechen, Durchfall, Schnupfen, Augenentzündung, manchmal Nervenstaupe mit Anfällen = unbedingt den Tierarzt aufsuchen 

Leberentzündung : ansteckend (Hepatitis) Virusinfektion, ansteckend Fieber, Rachenentzündung, Durchfall, Augenveränderung, nervöse Störungen, Bauchschmerzen  = unbedingt den Tierarzt aufsuchen 

Hundeseuche (Leptospirose) Bakterieninfektion : Fieber, Erbrechen, Durchfall, Augenveränderung, evtl. Nierenversagen = sofort den Tierarzt aufsuchen 

Zwingerhusten Virusinfektion : ansteckend, Nasenausfluss, starker Husten, Fieber, Allgemeinstörungen = sofort den Tierarzt aufsuchen 
 
Hundeseuche (Parvoirose) Virusinfektion : ansteckend Fieber oder Untertemperatur, Mattigkeit, Appetitlosigkeit, Erbrechen, Durchfall wässrig bis blutig = sofort den Tierarzt aufsuchen 

Tollwut Virus : Übertragung vorwiegend durch Wildtiere, Wesensänderung, übermäßiger Speichelausfluss, Aggressiv und Bissig = sofort den Tierarzt aufsuchen

Magen- und Darmstörung : sehr vielfältig z.B. Infektionen, Darmparasiten, Lebererkrankung bei Durchfall 24 Std. Futterentzug, ausreichend Wasser oder Kamillentee reichen, 2 Tage Diät bei Besserung danach langsam Trockenfutter einsetzen = wenn bis zu 2 Tagen keine Besserung, den Tierarzt aufsuchen ! 

Wurmbefall : Spul- und Bandwürmer, Abmagerung Durchfall, aufgetriebener Bauch. stumpfes Fell = regelmäßig  Entwurmen !