Ein Welpe zieht ein {#emotions_dlg.baby} :

Ein Welpe muss sich zunächst einleben und Vertrauen in seine neue Umgebung und seiner neuen Familie fassen. Das Einleben bedarf der dauernden Anwesenheit des Besitzers, der sollte am Anfang schon Urlaub haben, denn die ersten Wochen sollte der Welpe nicht allein gelassen werden. Erst wenn er ruhig und ausgeglichen in seinem Körbchen schläft und dieses auch nicht verlässt, wenn der Besitzer aus dem Raum geht, kann man davon ausgehen, dass sich der Welpe sicher und geborgen fühlt.  Ein Schlafplatz ( weiches Hundebett/Körbchen ) sollte neben dem Bett stehen, so dass der Besitzer seine Hand hineinlegen kann, wenn der Kleine unruhig wird. Für den Tag sind ebenfalls Hundekörbe – Plätze wichtig, diese sollten dort platziert sein, wo sich der Hundehalter am meisten aufhält und der Welpe Sichtkontakt zu ihm hat.

Das passende Zubehör, wie Leine, Halsband, Futternäpfe, Krallenschere und Spielzeug sollten schon vorhanden sein, denn sie werden vom ersten Tag an benötigt.
Das Futter soll niemals in der Zeit der Um- und Eingewöhnung  vom Züchter zum Hundebesitzer gewechselt werden. Der Züchter gibt Ihnen entweder ausreichend Futter mit oder nennt rechtzeitig das Produkt, damit sie es vor der Ankunft des Welpen besorgen können.
Beginnen Sie sofort mit der Erziehung zur Stubenreinheit. Regelmäßige Fütterung und Spaziergänge sind die ersten Schritte in diese Richtung. Der Hund muss sich an einen bestimmten Tagesablauf gewöhnen.  Mit unterschiedlichen Gesten zeigt der Hund an, dass er ein Geschäft verrichten muss. Achten Sie deshalb sehr sorgsam auf das Verhalten des Tieres und studieren Sie seine Körpersprache, um den Hund zu verstehen und rechtzeitig eingreifen zu können. Meist läuft das Tier ruhelos im Kreis und winselt dabei, oder es wirft ihnen einen ängstlichen Blick zu. Dann ist es höchste Zeit, "Gassi" zu gehen.


Wann sollten sie mit Ihrem Hund vor die Tür gehen?

 

Am frühen Morgen

Nach der Fütterung

Nach dem spielen

Nachdem der Hund allein gelassen wurde

Vor dem Schlafengehen

Wenn das Tier mit Gesten zeigt, dass es sein Geschäft erledigen will

Nachdem der Hund geschlafen (geruht) hatte

Ein Welpe ca. alle 60 – 90 Minuten

Bestrafen Sie das Tier nicht, wenn es in der Wohnung einmal zu einem "Unfall" kommt. Schlagen Sie es nicht und tauchen sie die Nase auch nicht in das Häufchen. Sperren Sie Ihren Liebling auch nicht ein, er kann den Unfall und die Strafe nicht miteinander in Verbindung bringen. Wenn Sie ihren Hund nicht dabei ertappt haben, ignorieren sie das Übel, reinigen es gründlich so das wenn möglich keine hinterlassenen Gerüche erneut zum Geschäft einladen. Ertappen Sie den Hund auf frischer Tat, führen Sie ihn sofort nach draußen, damit er sein Geschäft beenden kann. Loben Sie ihn dann ausgiebig und überschwänglich, ein Leckerli kann dabei sehr gute Dienste leisten.

Fangen Sie gleich nach der Eingewöhnung mit der Erziehung an. Zeigen Sie ihrem Welpen was er darf und was er nicht darf, sind Sie dabei beständig und konsequent. Ihr Welpe ist jetzt in der Präge und Sozialisierungsphase, was er jetzt nicht lernt kann er später nur schwer nachholen. Bedenken Sie immer, jede Schwäche oder Inkonsequenz wird von ihrem Welpen und Junghund schamlos ausgenutzt.